Gmail, GMX oder eigene Domain? So erstellen Sie die perfekte E-Mail-Adresse
- OFFIZ Content Team
- 9. Jan.
- 11 Min. Lesezeit
Stand: 2026 – Angaben ohne Gewähr
Sie möchten eine E-Mail-Adresse erstellen, doch welcher Anbieter ist der richtige? In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie eine E-Mail-Adresse erstellen, welche kostenlosen und professionellen Anbieter es gibt und worin die wichtigsten Unterschiede liegen. Wir vergleichen bekannte Dienste wie Gmail, Outlook, GMX, Web.de und Proton Mail und zeigen, wann eine professionelle E-Mail-Adresse mit eigener Domain sinnvoll ist. So finden Sie schnell und fundiert die E-Mail-Lösung, die zu Ihren privaten oder geschäftlichen Anforderungen passt.

Inhaltsverzeichnis:
Das Wichtigste auf einen Blick
Sie möchten schnell eine E-Mail-Adresse erstellen? Hier die wichtigsten Informationen im Überblick:
Kostenlose Anbieter: Gmail, Outlook, GMX und Web.de bieten zwischen 1 GB und 15 GB kostenlosen Speicherplatz
Speicherplatz-Sieger: Gmail und Outlook bieten mit 15 GB den meisten kostenlosen Speicher
Für private Zwecke: Kostenlose E-Mail-Adressen sind völlig ausreichend → Zum Vergleich
Für Geschäftskunden: Eine professionelle E-Mail-Adresse mit eigener Domain (z.B. info@ihrefirma.de) ist empfehlenswert
Kosten professionell: Ab ca. 1-5 Euro pro Monat, je nach Anbieter und Funktionsumfang
Wichtigste Sicherheitsmaßnahme: Aktivieren Sie unbedingt die Zwei-Faktor-Authentifizierung
Direkt zum passenden Anbieter:
Gmail einrichten – Ideal für Google-Nutzer
Outlook einrichten – Perfekt für Microsoft-Fans
GMX einrichten – Deutscher Anbieter mit hohem Datenschutz
Web.de einrichten – Traditionsreicher deutscher Provider
Proton Mail einrichten – Maximum an Sicherheit und Verschlüsselung
Warum eine E-Mail-Adresse heute unverzichtbar ist
Eine E-Mail-Adresse gehört heute zur digitalen Grundausstattung – ob für Online-Shopping, Social-Media-Anmeldungen, behördliche Kommunikation oder den Kontakt mit Freunden und Familie. Ohne E-Mail-Adresse ist die Teilnahme am digitalen Leben kaum noch möglich.
Nahezu jeder Online-Dienst erfordert bei der Registrierung eine gültige E-Mail-Adresse. Sie dient als digitaler Ausweis, über den wichtige Informationen, Rechnungen, Bestätigungen und Newsletter empfangen werden. Auch im beruflichen Kontext ist die E-Mail unverzichtbar für die formelle Kommunikation mit Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern.

Welche Arten von E-Mail-Adressen es gibt
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei Arten von E-Mail-Adressen: kostenlose E-Mail-Adressen bei großen Anbietern (Gmail, Outlook, GMX etc.), kostenpflichtige Premium-Accounts mit erweiterten Funktionen und professionelle E-Mail-Adressen mit eigener Domain. Jede Variante hat ihre spezifischen Vor- und Nachteile, die wir in diesem Artikel ausführlich beleuchten. Während für private Zwecke kostenlose Anbieter vollkommen ausreichen, sollten Selbstständige, Freiberufler und Unternehmen auf professionelle E-Mail-Adressen mit eigener Domain setzen.
Erfahrung aus der Praxis:
Viele Selbstständige unterschätzen anfangs den Einfluss der E-Mail-Adresse auf den ersten Eindruck. Wir erleben regelmäßig, dass Kunden ihre E-Mail-Struktur später anpassen, weil kostenlose Adressen im geschäftlichen Umfeld weniger Vertrauen erzeugen.
Kostenlose E-Mail-Adressen
Kostenlose E-Mail-Adressen werden von etablierten Anbietern wie Gmail, Outlook, GMX, Web.de oder Yahoo bereitgestellt. Diese kostenlosen Angebote werden häufig auch als Freemail-Dienste bezeichnet, da sie ohne monatliche Kosten genutzt werden können und sich vor allem an private Anwender richten.
Das heißt, Sie können diese ohne monatliche Gebühren nutzen und erhalten in der Regel zwischen 1 GB und 15 GB Speicherplatz. Die Anmeldung erfolgt unkompliziert innerhalb weniger Minuten. Der Anbieter finanziert sich durch Werbung, die im Postfach oder am Rand der Weboberfläche eingeblendet wird. Für private Zwecke, Online-Shopping und den alltäglichen E-Mail-Verkehr sind kostenlose Anbieter völlig ausreichend.
Kostenpflichtige / professionelle E-Mail-Adressen
Kostenpflichtige E-Mail-Adressen bieten erweiterte Funktionen wie mehr Speicherplatz, werbefreie Postfächer, prioritären Kundensupport und zusätzliche Sicherheitsfeatures. Sie zahlen monatlich oder jährlich eine Gebühr, die je nach Anbieter zwischen 1 und 10 Euro liegt. Diese Variante eignet sich für Nutzer, die Wert auf Komfort, Datenschutz und erweiterte Funktionen legen, aber noch keine eigene Domain benötigen.
E-Mail-Adressen mit eigener Domain
Die professionellste Variante ist die E-Mail-Adresse mit eigener Domain, zum Beispiel info@ihrefirma.de oder max.mustermann@nachname.de. Hierfür benötigen Sie eine registrierte Domain und einen E-Mail-Hosting-Dienst.
In der Praxis wird dieser Dienst oft direkt über einen Webhosting-Anbieter realisiert, der Domain, E-Mail und Website zentral verwaltet. Diese Lösung kostet in der Regel zwischen 1 und 10 Euro monatlich, abhängig vom Funktionsumfang und der Anzahl der E-Mail-Postfächer. Für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler ist dies die empfohlene Variante, da sie Seriosität und Professionalität ausstrahlt.
Erfahrung aus der Praxis:
Sobald eine eigene Domain genutzt wird, ändert sich nicht nur die Außenwirkung, sondern auch der Umgang mit E-Mails. Viele Nutzer berichten, dass sie ihre geschäftliche Kommunikation strukturierter und bewusster führen.
Wenn E-Mails im Tagesgeschäft immer mehr Zeit kosten, kann ein externer Büroservice entlasten – zum Beispiel bei der Organisation von E-Mail-Prozessen oder der laufenden Verwaltung.

Vergleich der besten kostenlosen E-Mail-Anbieter
Wenn Sie eine kostenlose E-Mail-Adresse erstellen möchten, stehen Ihnen zahlreiche Anbieter zur Verfügung. Wir haben die besten für Sie verglichen und bewertet.
Auswahlkriterien für den Vergleich
Um Ihnen eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten, haben wir die Anbieter anhand folgender Kriterien bewertet:
Speicherplatz: Wie viel kostenlosen Speicher bietet der Anbieter für E-Mails und Anhänge? Je mehr Speicherplatz, desto weniger müssen Sie alte E-Mails löschen.
Werbung im Postfach: Wird Werbung im Posteingang oder nur am Seitenrand angezeigt? Wie aufdringlich ist die Werbung?
Datenschutz & Serverstandort: Wo stehen die Server? Unterliegt der Anbieter der europäischen DSGVO? Werden Daten zu Werbezwecken ausgewertet?
Spam- & Sicherheitsfunktionen: Wie zuverlässig ist der Spam-Filter? Gibt es Zwei-Faktor-Authentifizierung und Virenschutz?
Benutzerfreundlichkeit: Ist die Oberfläche übersichtlich gestaltet? Lässt sich die E-Mail-Adresse einfach einrichten und verwalten?
Mobile Nutzung & Apps: Gibt es eine gut funktionierende App für iOS und Android? Wie ist die mobile Nutzererfahrung?
Zusatzfunktionen: Bietet der Anbieter zusätzliche Features wie Cloud-Speicher, Kalender oder Office-Integration?
Praxis-Tipp:
In der Praxis zeigt sich, dass Speicherplatz allein selten das entscheidende Kriterium ist. Viel wichtiger sind eine zuverlässige Spam-Erkennung, einfache Bedienung und eine stabile mobile App.
Die 5 besten kostenlosen E-Mail-Anbieter im Vergleich
Gmail
Kurzvorstellung: Gmail ist der E-Mail-Dienst von Google und mit über 1,8 Milliarden Nutzern weltweit der größte Anbieter. Die Plattform zeichnet sich durch hervorragende Integration in die Google-Dienste wie Drive, Calendar und Meet aus.
Kostenloser Speicherplatz: 15 GB (gemeinsam für Gmail, Google Drive und Google Fotos)
Besonderheiten: Intelligente Kategorisierung von E-Mails, automatische Spam-Filterung, integrierte Video- und Chat-Funktionen, leistungsstarke Suchfunktion
Vorteile:
Sehr großzügiger Speicherplatz
Exzellente Spam-Erkennung
Nahtlose Integration mit Android-Geräten
Zugriff auf Google Workspace (Drive, Docs, Calendar)
Moderne, intuitive Benutzeroberfläche
Nachteile:
Serverstandort USA (Datenschutzbedenken)
Datenanalyse für personalisierte Werbung
Weniger Datenschutz als bei europäischen Anbietern
Abhängigkeit vom Google-Ökosystem
Geeignet für: Nutzer, die bereits Google-Dienste verwenden, Android-Nutzer und alle, die Wert auf moderne Features und viel Speicherplatz legen.
Outlook (ehemals Hotmail)
Kurzvorstellung: Outlook.com ist Microsofts kostenloser E-Mail-Dienst und der Nachfolger von Hotmail. Die Plattform ist eng mit Microsoft 365 (Office) verzahnt und bietet professionelle Features.
Kostenloser Speicherplatz: 15 GB
Besonderheiten: Integration mit Microsoft Office Online, OneDrive-Anbindung, integrierter Kalender, automatische Sortierung nach Kategorien
Vorteile:
Großzügiger Speicherplatz
Professionelle Oberfläche im Office-Look
Hervorragende Integration mit Windows und Office
Werbeeinblendungen dezent platziert
Gute Spam-Filterung
Nachteile:
Serverstandort außerhalb der EU
Weniger Datenschutz als bei deutschen Anbietern
Gelegentliche Werbung im Posteingang
Fokus auf Microsoft-Ökosystem
Geeignet für: Windows-Nutzer, Office-365-Anwender und alle, die eine seriös wirkende Oberfläche bevorzugen.
GMX
Kurzvorstellung: GMX ist ein deutscher E-Mail-Anbieter mit Sitz in Karlsruhe und gehört zur United Internet AG. Der Dienst legt besonderen Wert auf Datenschutz nach deutschen Standards.
Kostenloser Speicherplatz: 1 GB (erweiterbar durch Aktionen)
Besonderheiten: Deutsche Server, DSGVO-konform, integriertes Cloud-Speicher (MediaCenter), SMS-Versand möglich
Vorteile:
Server in Deutschland (hoher Datenschutz)
DSGVO-konform
Deutscher Kundensupport
Keine Datenanalyse zu Werbezwecken
Kostenlose App verfügbar
Nachteile:
Relativ wenig kostenloser Speicherplatz
Werbung im Posteingang und am Seitenrand
Oberfläche wirkt etwas veraltet
Weniger moderne Features als Gmail oder Outlook
Geeignet für: Nutzer, die Wert auf deutschen Datenschutz legen, und alle, die einen europäischen Anbieter bevorzugen.
Web.de
Kurzvorstellung: Web.de ist neben GMX der zweite große deutsche E-Mail-Anbieter und ebenfalls Teil der United Internet AG. Das Angebot ähnelt stark GMX, richtet sich aber an eine etwas breitere Zielgruppe.
Kostenloser Speicherplatz: 1 GB
Besonderheiten: Deutsche Server, Online-Office-Funktionen, Cloud-Speicher, Fax-Versand möglich
Vorteile:
Server in Deutschland (DSGVO-konform)
Hoher Datenschutz nach deutschen Standards
Deutscher Support
Viele Zusatzfunktionen (Kalender, Adressbuch)
Etablierter Anbieter mit langer Tradition
Nachteile:
Begrenzter kostenloser Speicherplatz
Werbung im Postfach
Weniger innovativ als internationale Konkurrenz
Oberfläche nicht so modern
Geeignet für: Nutzer, die einen etablierten deutschen Anbieter mit hohem Datenschutz suchen.
Proton Mail
Kurzvorstellung: Proton Mail ist ein Schweizer E-Mail-Dienst mit Fokus auf Sicherheit und Datenschutz. Der Anbieter bietet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und speichert keine persönlichen Daten.
Kostenloser Speicherplatz: 1 GB
Besonderheiten: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, keine Datensammlung, anonyme Anmeldung möglich, Server in der Schweiz
Vorteile:
Höchste Sicherheit durch Verschlüsselung
Keine Werbung
Absolute Privatsphäre
Open-Source-Software
Schweizer Datenschutzrecht
Nachteile:
Nur 1 GB kostenloser Speicher
Begrenzte Funktionen in der kostenlosen Version
Keine Integration mit anderen Diensten
Kommunikation nur verschlüsselt, wenn beide Seiten Proton Mail nutzen
Geeignet für: Sicherheitsbewusste Nutzer, Aktivisten, Journalisten und alle, die maximalen Datenschutz benötigen.
Vergleichstabelle
Anbieter | Speicherplatz | Werbung | Datenschutz | Besonderheiten |
Gmail | 15 GB | Nicht im Postfach, Seitenleiste | USA, Datenanalyse | Google-Integration, Android-Sync |
Outlook | 15 GB | Gelegentlich im Postfach | USA, Microsoft-Richtlinien | Office-Integration, OneDrive |
GMX | 1 GB | Ja | Deutschland, DSGVO | Deutscher Server, MediaCenter |
Web.de | 1 GB | Ja | Deutschland, DSGVO | Deutscher Anbieter, Online-Office |
Proton Mail | 1 GB | Nein | Schweiz, Ende-zu-Ende | Maximale Verschlüsselung |

Weitere Alternativen & Nischenanbieter
Neben den etablierten Anbietern gibt es spezialisierte Dienste, die sich auf bestimmte Zielgruppen konzentrieren.
Anbieter mit Fokus auf Datenschutz
Neben Proton Mail gibt es weitere datenschutzorientierte E-Mail-Dienste wie Tutanota (deutscher Anbieter mit Verschlüsselung), Posteo (deutscher Anbieter ohne Werbung für 1 Euro/Monat) und Mailbox.org (deutscher Dienst mit Office-Integration). Diese Anbieter verzichten auf Datensammlung und Werbung, bieten aber oft weniger Speicherplatz und moderne Features als die großen Provider.
Anbieter mit Fokus auf Integration
Zoho Mail bietet kostenlose E-Mail-Adressen mit umfangreichen Business-Tools wie CRM, Projektmanagement und Office-Anwendungen. Yahoo Mail punktet mit 1 TB Speicherplatz und ist ideal für Nutzer, die sehr viele E-Mails aufbewahren möchten. iCloud Mail von Apple eignet sich hervorragend für iPhone- und Mac-Nutzer, die bereits im Apple-Ökosystem unterwegs sind und nahtlose Synchronisation wünschen.
Nachteile kostenloser E-Mail-Adressen
So praktisch kostenlose E-Mail-Dienste auch sind – sie haben durchaus ihre Schattenseiten, die Sie kennen sollten.
Werbung & eingeschränkte Kontrolle
Kostenlose E-Mail-Anbieter finanzieren sich hauptsächlich durch Werbung. Diese wird entweder direkt im Posteingang zwischen Ihren E-Mails platziert oder am Seitenrand der Weboberfläche eingeblendet. Bei einigen Anbietern wie GMX und Web.de kann die Werbung als störend empfunden werden, da sie prominent platziert ist. Zudem haben Sie bei kostenlosen Diensten weniger Kontrolle über Ihre Daten – die meisten Anbieter behalten sich vor, E-Mail-Inhalte zu analysieren, um personalisierte Werbung auszuspielen.
Sicherheits- & Datenschutzrisiken bei kostenlosen E-Mail-Providern
Kostenlose E-Mail-Dienste sind beliebte Ziele für Phishing-Angriffe und Spam. Auch wenn die Anbieter gute Spam-Filter einsetzen, landen immer wieder gefährliche E-Mails im Posteingang. Ein weiteres Problem: Viele internationale Anbieter wie Gmail oder Outlook haben ihre Server in den USA, wodurch die Daten nach amerikanischem Recht verarbeitet werden und nicht den strengen europäischen Datenschutzstandards unterliegen. Zudem analysieren viele Anbieter E-Mail-Inhalte, um Nutzerprofile zu erstellen und gezielte Werbung auszuspielen.
Unprofessioneller Eindruck für Unternehmen
Eine E-Mail-Adresse wie max.mustermann@gmx.de wirkt im geschäftlichen Kontext wenig professionell. Kunden und Geschäftspartner erwarten von Unternehmen und Selbstständigen eine E-Mail-Adresse mit eigener Domain wie kontakt@ihrefirma.de. Eine kostenlose E-Mail-Adresse kann den Eindruck erwecken, dass es sich um ein unseriöses oder nicht etabliertes Unternehmen handelt. Dies kann sich negativ auf Ihre Geschäftsbeziehungen und Ihr Image auswirken.
Achtung: Wir sehen häufig, dass E-Mails von kostenlosen Absendern im B2B-Bereich eher übersehen oder kritischer bewertet werden – besonders bei Angeboten oder Erstkontakten.

Unterschied zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen E-Mail-Anbietern
Die Wahl zwischen kostenlos und kostenpflichtig hängt von Ihren individuellen Anforderungen ab. Hier die wichtigsten Unterschiede.
Funktionsumfang im Vergleich
Speicher: Kostenpflichtige Anbieter bieten deutlich mehr Speicherplatz – oft 50 GB bis unbegrenzt, während kostenlose Dienste meist bei 1-15 GB liegen.
Support: Bei kostenlosen Anbietern sind Sie auf FAQ und Community-Foren angewiesen. Kostenpflichtige Dienste bieten prioritären E-Mail- oder Telefon-Support, oft auch auf Deutsch.
Sicherheitsfeatures: Premium-Accounts beinhalten erweiterte Sicherheitsfunktionen wie erweiterte Verschlüsselung, Virenschutz für Anhänge, automatische Backups und Archivierung sowie erweiterte Spam-Filter.
Individualisierung: Kostenpflichtige Dienste erlauben individuelle Anpassungen der Oberfläche, eigene Filter und Regeln sowie die Nutzung eigener Domains.
Kosten
Die Preise für kostenpflichtige E-Mail-Adressen variieren je nach Anbieter und Leistungsumfang:
Basis-Tarife: 1-3 Euro pro Monat (mehr Speicher, werbefrei)
Mittelklasse-Tarife: 3-7 Euro pro Monat (eigene Domain, mehrere Postfächer)
Business-Tarife: 7-15 Euro pro Monat (erweiterte Funktionen, Team-Features, Office-Integration)
Enterprise-Lösungen: Ab 15 Euro pro Monat (unbegrenzte Postfächer, umfangreicher Support)
Bei jährlicher Zahlung gewähren die meisten Anbieter Rabatte von 10-20 Prozent.
Für wen lohnt sich eine kostenpflichtige E-Mail-Adresse?
Selbstständige: Freiberufler und Solo-Selbstständige profitieren von professionellen E-Mail-Adressen mit eigener Domain, die Seriosität vermitteln.
Freiberufler: Berater, Designer, Entwickler und andere Freiberufler benötigen eine vertrauenswürdige E-Mail-Adresse für die Kundenkommunikation.
Unternehmen: Firmen jeder Größe sollten auf professionelle E-Mail-Lösungen setzen, die mehrere Postfächer, Team-Funktionen und zentrale Verwaltung ermöglichen.
Vereine & Organisationen: Auch gemeinnützige Organisationen wirken mit einer eigenen Domain (info@verein.de) deutlich seriöser und vertrauenswürdiger.
Eine professionelle E-Mail-Adresse erstellen – welche Möglichkeiten gibt es?
Für geschäftliche Zwecke führt kein Weg an einer professionellen E-Mail-Adresse vorbei. Es gibt verschiedene Wege, diese einzurichten.
E-Mail-Adresse beim Hosting-Anbieter erstellen
Die meisten Webhosting-Anbieter bieten E-Mail-Hosting als Teil ihrer Pakete an. Wenn Sie bereits eine Website betreiben, können Sie über Ihren Hosting-Provider E-Mail-Adressen mit Ihrer Domain erstellen. Der Vorteil: Website und E-Mail laufen beim gleichen Anbieter, was die Verwaltung vereinfacht. Typische Anbieter sind Strato, 1&1 IONOS, All-Inkl und Hosteurope. Diese Lösung kostet meist zwischen 5 und 15 Euro monatlich, abhängig vom Paket.
E-Mail-Dienste mit eigener Domain
Alternativ können Sie spezialisierte E-Mail-Dienste nutzen, die sich auf professionelles E-Mail-Hosting konzentrieren. Google Workspace (ehemals G Suite) und Microsoft 365 bieten E-Mail-Hosting mit Ihrer eigenen Domain plus Zugriff auf Office-Anwendungen, Cloud-Speicher und Kollaborations-Tools. Diese Lösungen sind skalierbarer als klassisches Hosting und wachsen mit Ihrem Unternehmen mit. Sie zahlen pro Nutzer und Monat, können aber beliebig viele Postfächer hinzufügen.
Kombination aus Domain + E-Mail + Zusatzdiensten
Moderne Business-E-Mail-Lösungen bieten weit mehr als nur E-Mail-Postfächer. Sie erhalten integrierte Kalender für Terminplanung und Team-Koordination, Cloud-Speicher für Dokumente und gemeinsame Dateien sowie Team-Funktionen wie gemeinsame Postfächer, Aufgabenverwaltung und Video-Meetings. Diese All-in-One-Lösungen sind besonders für kleine und mittlere Unternehmen attraktiv, da sie alle wichtigen Business-Tools unter einem Dach vereinen.
Achtung: Sicherheitstipp für E-Mail-Adressen
Unabhängig davon, ob Sie eine kostenlose oder professionelle E-Mail-Adresse nutzen – Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen. Ein gut abgesichertes Konto schützt nicht nur Ihre E-Mails, sondern oft auch verknüpfte Dienste wie Cloud-Speicher, Kalender oder Kundenportale.
Verwenden Sie für Ihre E-Mail-Adresse ein starkes, einzigartiges Passwort mit mindestens 12 Zeichen, bestehend aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Nutzen Sie niemals dasselbe Passwort für mehrere Dienste. Ein Passwort-Manager wie Bitwarden, 1Password oder KeePass hilft Ihnen, sichere Passwörter zu erstellen und zu verwalten.

Fazit: Welche E-Mail-Adresse passt zu wem?
Die Wahl der richtigen E-Mail-Adresse hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und dem Verwendungszweck ab. Kostenlose E-Mail-Anbieter wie Gmail, Outlook, GMX und Web.de sind für private Zwecke vollkommen ausreichend und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis – oder besser gesagt: hervorragende Leistung ohne Preis. Wer Wert auf maximalen Datenschutz legt, sollte deutsche Anbieter wie GMX und Web.de oder den verschlüsselten Dienst Proton Mail in Betracht ziehen.
Entscheidungshilfe nach Nutzertyp
Privatpersonen: Für den alltäglichen E-Mail-Verkehr, Online-Shopping und Social Media reicht eine kostenlose E-Mail-Adresse bei Gmail, Outlook oder einem deutschen Anbieter völlig aus.
Datenschutzbewusste Nutzer: Wenn Ihnen Privatsphäre wichtig ist, wählen Sie GMX, Web.de (deutsche Server, DSGVO) oder Proton Mail (maximale Verschlüsselung).
Selbstständige & Freiberufler: Investieren Sie in eine professionelle E-Mail-Adresse mit eigener Domain (vorname@nachname.de). Die Kosten von 1-5 Euro monatlich sind gut investiertes Geld für Ihr professionelles Image.
Unternehmen: Setzen Sie auf Business-E-Mail-Lösungen wie Google Workspace oder Microsoft 365, die mehrere Postfächer, Team-Funktionen und zentrale Verwaltung bieten.
Egal für welche Variante Sie sich entscheiden: Achten Sie auf Sicherheit, aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung und wählen Sie ein starkes Passwort. So sind Ihre E-Mails und persönlichen Daten bestmöglich geschützt.
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Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient als Informationsquelle zum Erstellen von E-Mail erstellen und wurde mit größter Sorgfalt erstellt. Angaben zu Speicherplatz und Funktionen basieren auf den öffentlich zugänglichen Informationen der Anbieter. Dennoch können wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Inhalte übernehmen. Für spezifische rechtliche Auskünfte empfehlen wir, einen Experten zu Rate zu ziehen.
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